Aktueller Spielbericht „OSC II verschenkt zu viele Punkte“

3. Runde: OSC II - Bahn-SC Wuppertal III (10.11.19)

Alle (Einzel-)Ergebnisse der 3. Runde

Bahn-SC Wuppertal IIIMannschaftskader (http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2019/3133/einzelergebnisse/22829/, inkl. Einzelergebnissen) und Vereinshomepage

 

OSC II verschenkt zu viele Punkte

Mit großen Hoffnungen auf etwas Zählbares empfing unsere 2. Mannschaft den Bahn-SC Wuppertal III und musste am Ende eine ernüchternde 2,5:5,5-Niederlage einstecken. Nachdem wir in der Vorsaison gegen die Wuppertaler Zweitvertretung nur äußerst knapp mit 3,5:4,5 unterlegen waren, hatte unser Mannschaftsführer Andreas bei der Aufstellung endlich einmal die Qual der Wahl, so dass wir davon ausgingen, nominell auf Augenhöhe mit der dritten Mannschaft der Bergischen zu sein. Kurioserweise standen uns ausgerechnet jene vier Spieler, die in dem besagten Kampf der letzten Saison die 3,5 Brettpunkte geholt hatten, aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung. Die Aufstellung der Gäste dämpfte unsere Hoffnung ein wenig, denn zum ersten Mal in dieser Saison traten sie in Bestbesetzung an.

Der Kampf begann für uns verheißungsvoll, denn Jörg (Brett 6) setzte seinen Gegner von Anfang an unter Druck und sorgte nach einem groben Fehler seines Gegenübers nach nur einer Stunde für die Führung. Diese sollte jedoch nicht lange Bestand haben, denn Jenny (Brett 8) musste eine Figur quittieren und gab sofort auf. Zu diesem Zeitpunkt, als für beide Mannschaften noch alles drin war, einigte sich Anatolij (Brett 3) mit seinem Kontrahenten auf ein Remis. Carsten (Brett 7) schien in seiner Partie am Drücker zu sein, aber ein entscheidender Vorteil resultierte hieraus nicht, so dass auch dieser Brettpunkt geteilt wurde. Fast zeitgleich büßte Andreas (Brett 5) einen Turm ein, so dass seine Partie nicht zu halten war. An den übrigen drei B rettern ließ die Entscheidung noch recht lange auf sich warten, aber die Stellungen boten nur wenig Hoffnung, den Rückstand noch aufzuholen. Werner (Brett 4) eroberte eine Leichtfigur auf Kosten dreier Bauern, die immer stärker wurden. Am Ende gab er die Figur gegen zwei von ihnen zurück und konnte auch noch den letzten gegnerischen Bauern unschädlich machen, so dass diese Partie remis endete. Antonios (Brett 2) hatte mit jeweils zwei Türmen, einer Leichtfigur und zwei Bauern eine scheinbar ausgeglichene Stellung, aber am Ende konnte sein Gegenüber sämtliches Material erobern und unsere Niederlage besiegeln. Als Letzter kämpfte noch Kai-Uwe (Brett 1). Eine Kombination seines Gegners kostete ihn eine Figur. Nachdem er die beiden Bauern, die er als Kompensation erhalten hatte, abgeben musste, war auch diese Stellung nicht mehr zu halten.

Trotz des auf dem Papier deutlichen Ergebnisses konstatierte ein Gästespieler, dass ein 4:4 durchaus verdient gewesen wäre. Leider können wir uns für dieses Lob nichts kaufen, und so gilt es, am 15. Dezember im Heimspiel gegen die SG Neuss den knappen Rückstand von einem halben Brettpunkt zum rettenden Ufer aufzuholen. (Carsten Reisloh, 21.11.19)

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