Aktueller Spielbericht „Starker Aufsteiger zeigt OSC II die Grenzen auf“

Topaktuell - 2. Runde: SF Erkelenz - OSC II (07.10.18)
 Brett   RgNr   SF Erkelenz  DWZ   —   RgNr   OSC II  DWZ   5½:2½ 
1 1  Schaum, Moritz  2076  - 9  CM Pröttel, Swen  2209  0 : 1
2 2  Kienitz, Andre 2062 - 11  Lotz, Kai-Uwe 1867 1 : 0
3 3  Leinwand, Peter 1959 - 12  Rohfleisch, Daniel 1810 ½ : ½
4 5  Schmitten, André 1858 - 13  Papadopoulos, Antonios   1742 1 : 0
5 6  Schott, Detlef 1805 - 14  Ehrentraut, Andreas 1825 1 : 0
6 7  Königs, Paul 1540 - 16  Reisloh, Carsten 1674 0 : 1
7 8  Nachtmann, Ulrich   1688 - 2002  Hartjes, Jenny 1570 1 : 0
8 1001  Vossen, Leo 1822 - 2003  Sobeck, Oskar 1474 1 : 0
   Ø 1851     Ø 1771   

Alle (Einzel-)Ergebnisse der 2. Runde

SF Erkelenz: Mannschaftskader (inkl. Einzelergebnissen) und Vereinshomepage

 

Starker Aufsteiger zeigt OSC II die Grenzen auf

Mit 2,5:5,5 beim Aufsteiger SF Erkelenz musste unsere 2. Mannschaft die erste Saisonniederlage hinnehmen. Uns war klar, dass es sich bei der Mannschaft aus dem Kreis Heinsberg um keinen gewöhnlichen Aufsteiger handelt, denn durch die stark besetzte Bezirksliga Linker Niederrhein verlustpunktfrei durchzumarschieren, muss man erst einmal schaffen. Dennoch machten wir uns Hoffnungen, den zwei Punkten aus dem ersten Kampf etwas Zählbares hinzuzufügen, zumal wir in einer sehr starken Besetzung antraten.

Zunächst schien sich diese Hoffnung zu bestätigten, denn Swen (Brett 1) spielte seine ganze Klasse aus und stellte seinen wahrlich nicht schwachen Kontrahenten vor unlösbare Probleme. Schon nach kaum mehr als einer Stunde brachte unser Spitzenspieler uns in Führung, nachdem sein Gegenüber die zahlreichen Drohungen nicht alle gleichzeitig parieren konnte. Daniel (Brett 3) spielte wie gewohnt solide. Schnell verschwand eine Figur nach der anderen vom Brett, und im resultierenden Bauernendspiel einigte man sich auf ein Remis. An den verbleibenden Brettern schwanden unsere Chancen dagegen zusehends. Unsere Nachwuchshoffnung Oskar (Brett 8) sah sich erneut einem sehr erfahrenen Spieler gegenüber. Dieser spielte seine ganze Routine aus, so dass Oskar sich in einem Endspiel mit einer Figur weniger wiederfand, das nicht zu halten war. Kai-Uwe (Brett 2) musste bereits in der Eröffnung nach einer sehenswerten Kombination seines Gegenübers einen Bauern quittieren. Dieser Umstand gepaart mit der sich anbahnenden Zeitnot sorgte dafür, dass auch dieser Brettpunkt an die Gastgeber ging. Andreas (Brett 5) lag zwar ebenfalls mit einem Bauern im Hintertreffen, aber das entstandene Endspiel mit Damen und ungleichfarbigen Läufern ließ zumindest noch auf ein Remis hoffen. Am Ende wurde Andreas jedoch seine schlechte Königsstellung zum Verhängnis. Jenny (Brett 7) konnte zunächst die Klippe eines drohenden Figurenverlustes umschiffen, aber wenig später erwies sich der gegnerische Mattangriff als durchschlagend. Somit war der Mannschaftskampf zu unseren Ungunsten entschieden. Carsten (Brett 6) konnte noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, als er im Endspiel die Schwächen in der gegnerischen Stellung ausnutzte und zunächst zwei Bauern und dann eine Figur gewann. Die letzte noch laufende Partie unseres Debütanten Antonios (Brett 4) bot einigen Zündstoff, da vor der Zeitkontrolle keiner der beiden Spieler mehr mitschreiben musste und daher nicht klar war, ob Antonios 40 Züge in der vorgegebenen Zeit geschafft hatte. Nach einer Analyse wurde dies bejaht, aber dies nützte Antonios auch nichts mehr, denn er hatte eine Figur weniger, und die drei Bauern, die er zunächst als Kompensation hatte, musste er nach und nach zurückgeben.

Diese Niederlage macht unsere Ausgangsposition vor den richtungsweisenden Kämpfen gegen Moers, Kleve und Krefeld nicht einfacher, aber zumindest haben wir weiterhin alles selbst in der Hand. (Carsten Reisloh, 07.10.18)

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