1. Mannschaft: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“

2. Runde: OSC I - SF Düsseldorf-Süd (22.10.17)
 Brett   RgNr   OSC I  DWZ   —   RgNr   SF Düsseldorf-Süd    DWZ   2½:5½ 
1 1  Heinert, Eugen 2149 - 1  Chittka, Julius 2147 0 : 1
2 4  Heinert, Alex 1960 - 3  Tagsold, Christian   2098 0 : 1
3 5  Jentzsch, David 1923 - 5  Hoffmann, André 1967 0 : 1
4 6  Günaydin, Alperen 1914 - 6  Gula, Julian 1954 ½ : ½
5 7  Mohrholz, Stefan 1913 - 7  Jäckel, Norbert 1934 ½ : ½
6 8  Vijayakumar, Prusoth   1856 - 1001  Hamm, Norbert 1902 1 : 0
7 1001  Feldhaus, Sebastian 1850 - 1004  Göhle, Bernd 1763 ½ : ½
8 1002  Fehmers, Werner 1818 - 9  Schmitz, Fabian 1781 0 : 1

Alle (Einzel-)Ergebnisse der 2. Runde

SF Düsseldorf-Süd: Mannschaftskader (inkl. Einzelergebnissen) und Vereinshomepage

 

„Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“

Unsere missglückte Heimpremiere gegen den starken Aufsteiger SF Düsseldorf-Süd, der saisonübergreifend nunmehr, sage und schreibe, 13 Mannschaftskämpfe nacheinander gewinnen konnte, lässt sich mit Jürgen Wegmanns Worten „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ recht treffend zusammenfassen.

Beim Blick auf das klare Ergebnis (2½:5½) - Ergebnisse lügen ja angeblich nicht - könnte man meinen, die sympathischen Gäste aus der Landeshauptstadt, die im Durchschnitt genau um 20 DWZ-Punkte pro Brett leicht favorisiert waren, hätten souverän und verdient gewonnen. Doch weit gefehlt (tatsächlich war es eher Glück des Tüchtigen)! Beim logischen Ausgang der Partien hätten wir mindestens 4½:3½ gewonnen, was unsere Niederlage besonders bitter macht. Werner (nach verpasstem früherem Gewinn) und David hatten nach größtenteils sehr guten Partien in eigener Zeitnot nämlich relativ einfach gewonnene Stellungen, konnten sich jedoch leider nicht belohnen, da der Faktor „Zeit“ eine (anscheinend) zu große Rolle spielte. Dass gleich beide Partien sogar noch verloren gingen, war schon eine Wahnsinnswendung, die man insbesondere bei Werner kaum für möglich hätte halten können. Wie aber ein sehr intelligenter US-amerikanischer Ingenieur schon sinngemäß formuliert hatte: Alles, was möglich ist, wird auch passieren. Für Werner sicherlich eher eine Unmöglichkeit, die leider (Schach-)Gottes möglich wurde. Auch Stefan spielte (insbesondere strategisch) eine sehr gute Partie und ab einem bestimmten Zeitpunkt auf zwei Ergebnisse (Sieg oder Remis) - leider musste er sich am Ende angesichts der gegnerischen Festung mit einem Remis zufrieden geben.

In den übrigen vier Partien gab es dagegen mehr oder weniger logische Resultate. Heinert senior und junior erwischten (im Gegensatz zum Bezirks-Viererpokal-Finale am vorangegangenen Freitag) einen gebrauchten Tag und kämpften bereits nach den Eröffnungen gegen kaum noch zu vermeidende Niederlagen. Lediglich in Alperens Partie herrschte nach längerer sehr ruhiger und ausgeglichener Phase irgendwann Chaos, das keiner der beiden Kontrahenten für sich gewinnbringend durchblicken konnte. (In jeglicher Hinsicht) positiv hervorzuheben ist Prusoths Leistung, der nach einer gegnerischen Ungenauigkeit in der Eröffnung eine Bilderbuchpartie gespielt haben könnte.

Den verpassten Chancen lange hinterher zu trauern, bringt nichts. Wichtig ist nur, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und weiter zu kämpfen. Auf lange Sicht wird nämlich nur derjenige, der sich Chancen erarbeitet, auch belohnt. Bereits in drei Wochen, am Sonntag, dem 12. November 2017, werden wir versuchen, es im Gastspiel bei den benachbarten SF Moers, dem zweiten Aufsteiger in unserer Gruppe, besser zu machen. Nachdem die Moerser zum Auftakt ebenfalls 2½:5½ gegen Düsseldorf-Süd verloren hatten, konnten sie in der 2. Runde ein knappes 4½:3½ beim Rheydter SV, unserem übernächsten Gegner, feiern. (Eugen Heinert, 22.10.17)

Zur Bilanz der 1. Mannschaft der SF Düsseldorf nach zwei Spieltagen (von Christian Tagsold, 2. Brett, 24.10.17)

Der Kampf bzw. die Partien (teilweise) im zeitlichen Verlauf siehe 16-teilige Bildergalerie unten.

OSC I: die Mannschaft - Zusammensetzung & Saisonbilanz
 RgNr  Name, Vorname DWZ* 123456789 Punkte %
Brettpunkte  4 5            Σ: 15–17
Mannschaftspunkte  1 0 0 2            Σ: 3–5
1  Heinert, Eugen 2164

½

2071

0

2147

½

2163

1

1960

          2–2 50
2  Schnelle, Lukas 2081                      
3  Mroczek, Mathias 2058

½

1919

 

½

2010

-**

2127

          1–1 50
4  Heinert, Alex 1960

1

2006

0

2098

0

1982

1

1885

          2–2  50 
5  Jentzsch, David 1927  

0

1967

½

1957

1

1934

           1½–1½  50
6  Günaydin, Alperen 1915

1

1930

½

1954

              1½–½ 75
7  Mohrholz, Stefan 1908

½

2012

½

1934

1

1983

1

1818

          3–1 75
8  Vijayakumar, Prusoth   1856

0

1934

1

1902

 

½

1879

           1½–1½  50
1001  Feldhaus, Sebastian 1850  

½

1763

              ½–½ 50
1002  Fehmers, Werner 1823

½

1939

0

1781

½

1894

½

1803

           1½–2½  38
1003  Prokop, Carsten 1924                      
1004  Poschmann, Marcel 1792                      
1005  Kock, Sebastian 1828      

-**

1836

             
13  Emeljanov, Anatolij***   1793

0

1868

                0–1 0
14  Rohfleisch, Daniel***   1743    

0

1898

            0–1 0
15  Ehrentraut, Andreas***   1792    

½!

2006

            ½–½ 50

* DWZ zum Zeitpunkt der Mannschaftsmeldung (01.08.17)

** kampflos gewonnen (+) oder verloren (-); 2. Runde: zwei notgedrungen kampflos abgegebene Punkte

*** Achtung: Ersatzspieler aus unteren Mannschaften dürfen maximal zwei Mal eingesetzt werden!

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