2. Mannschaft: aktueller Spielbericht „Knapp vorbei ist auch daneben“

7. Runde: OSC II - SV SW Remscheid (24.03.19)
 Brett   RgNr   OSC II  DWZ   —   RgNr   SV SW Remscheid    DWZ   3½:4½ 
1 10  Schanzenbach, Heiko  2047  - 1  Waagener, Ulrich  1957  - : +*
2 12  Rohfleisch, Daniel 1900 - 2  Elsner, Thomas 1959 ½ : ½
3 13  Papadopoulos, Antonios   1785 - 4  Schmidt, Torsten 1911 ½ : ½
4 14  Ehrentraut, Andreas 1825 - 5  Barten, Ralf 1878 ½ : ½
5 15  Sadzio, Jörg 1681 - 6  Freiknecht, Holger 1865  1 : 0 ! 
6 16  Reisloh, Carsten 1674 - 7  Münich, Klaus 1862 1 : 0 !
7 2002  Hartjes, Jenny 1558 - 8  Westeppe, Uwe 1835 0 : 1
8 2003  Sobeck, Oskar 1652 - 1001  Schikowsky, Andreas   1823 0 : 1
   Ø 1725**     Ø 1876**   

* 1. Brett aus personellen Gründen freigelassen

** DWZ-Durchschnitt aller Spieler ohne 1. Brett

Alle (Einzel-)Ergebnisse der 7. Runde

SV SW Remscheid: Mannschaftskader (inkl. Einzelergebnissen) und Vereinshomepage

 

Knapp vorbei ist auch daneben

Gegen den Aufstiegskandidaten SW Remscheid verkaufte sich unsere 2. Mannschaft teuer, aber am Ende reichte es nicht. 3,5:4,5 lautete das Endergebnis aus unserer Sicht. Während der Gast aus dem Bergischen Land als Tabellenzweiter dicht vor dem Aufstieg steht, haben wir nunmehr keine Chance mehr, den Abstieg auf sportlichem Weg zu verhindern. Nachdem es nicht gelungen war, einen Ersatzspieler aus den Reihen der 3. Mannschaft zu finden, musste Brett 1 unsererseits unbesetzt bleiben, was sich gegen die im Schnitt 150 DWZ-Punkte stärkeren Remscheider als zu schwere Hypothek erweisen sollte. Etwas Mut schöpften wir aus der Tatsache, dass wir gegen diesen Gegner in der Vergangenheit des Öfteren starke Vorstellungen gezeigt hatten, auch wenn sie meistens nicht von zählbarem Erfolg gekrönt gewesen waren.

Daniel (Brett 2), der gesundheitlich angeschlagen in die Partie gegangen war, war froh, diese bereits nach weniger als einer Stunde mit einem Remis beenden zu können. Antonios (Brett 3) konnte seine Negativserie beenden, indem er in einer Stellung, die beiden Seiten noch alle Möglichkeiten ließ, Remis anbot und sein Gegenüber aus Mannschaftsgründen einwilligte. Bei Andreas (Brett 4) verschwanden die Figuren schnell durch Abtausch vom Brett, so dass auch diese Partie ein frühes friedliches Ende fand. Nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit wurde nur noch an den vier hinteren Brettern gekämpft, dort jedoch umso heftiger. Jörg (Brett 5) konnte eine Leichtfigur für einen Bauern erobern. In einer verzwickten Stellung parierte er durch genaues Spiel alle Gegenangriffe und brachte den Materialvorteil nach Hause. Auch Carsten (Brett 6) gewann eine Figur. In der Zeitnotphase entschied eine Springergabel mit Turmgewinn die Partie endgültig zu seinen Gunsten. Somit lagen wir zu diesem Zeitpunkt sensationell mit 3,5:2,5 in Führung. Dieser Vorsprung hielt jedoch nur wenige Augenblicke, denn fast zeitgleich musste Jenny (Brett 7) sich geschlagen geben. Lange Zeit konnte sie den Gambitbauern verteidigen, aber bei knapper werdender Bedenkzeit war es ihrem nominell klar überlegenen Gegner vorbehalten, in ihre Stellung einzudringen. Unsere Nachwuchshoffnung Oskar (Brett 8) konnte die Serie von vier Siegen in Folge nicht weiter ausbauen. Mit zwei Minusbauern stand er mit dem Rücken zur Wand und versuchte, der Partie mit einem Königsangriff noch eine Wendung zu geben. Dies gelang ihm jedoch nicht, und dabei verbrauchte er sehr viel Zeit, so dass die Partie am Ende durch Zeitüberschreitung zu Ungunsten von Oskar entschieden wurde. Bereits um 14 Uhr, was für die Verbandsklasse außergewöhnlich früh ist, war der Kampf beendet. (Carsten Reisloh, 24.03.19)

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