Bezirks-Viererpokal 2013 (19.09. - 08.11.13)

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Finale (08.11.13)
 Brett   RgNr   PSV Duisburg   2144   —   RgNr   OSC I   1999   2 – 2   BW*: 4-6 
1 4  FM Wengenroth, Walter  2210 2  Heinert, Eugen 2174  0 - 1  (0-4)
2 5  Maslak, Sulejman  2233  5  Pröttel, Swen 2167 1 - 0 (3-0)
3 8  Sponheim, Marko 2044 8  Günaydin, Alperen  1877 0 - 1 (0-2)
4 12  Sirringhaus, Wilfried 2090 1.4  Jentzsch, David 1767 1 - 0 (1-0)

* Berliner Wertung

 

David gegen Goliath - Titelverteidigung nach dramatischem Finale gelungen

Der "OSC-Vierer" traf im Pokalfinale am Freitag, dem 8. November 2013, als Titelverteidiger auf PSV Duisburg, den stärksten möglichen Gegner. Einem relativ frühen 0:2-Rückstand nach Niederlagen von Swen und dem kurzfristig eingesprungenen David gegen klar favorisierte Gastgeber musste eine Aufholjagd folgen. Den ersten wichtigen Schritt machte Alperen, um eine sehenswerte Partie am Ende für sich zu entscheiden. Da Eugen bereits aus der Eröffnung heraus zumindest optisch deutlichen Vorteil gehabt hatte, war die Chance da, das Finale mit einem weiteren Sieg durch die bessere Berliner Wertung für sich zu entscheiden und damit für eine große Überraschung zu sorgen. Eugens Gegner verteidigte sich jedoch gekonnt, so dass ein Endspiel mit jeweils einer Dame, einem Springer und sechs Bauern entstand, das leicht vorteilhaft für Eugen zu sein schien. Völlig unnötig gerieten beide Akteure der entscheidenden Partie in hochgradige Zeitnot, so dass ein dramatisches und fatales Finale folgen sollte: Nachdem Beide die letzten drei Züge nicht mehr notiert hatten, überschritt der PSV-Spieler die Zeit. Zur Überraschung Beider ergab die notwendige Rekonstruktion, dass jeweils nur 40 Züge gemacht worden waren, so dass Eugen mit einem glücklichen Ende gewann, was eine erfolgreiche Aufholjagd und den zweiten umjubelten Pokalsieg in Folge besiegelte.

Nach den Pokalsiegen in den Spielzeiten 1982/83, 1997/98, 2004/05 und 2012/13 war es insgesamt der fünfte Titelgewinn. Zum ersten Mal in der Geschichte konnten der OSC und seine Pokalhelden den Titel "Bezirkspokal-Mannschaftsmeister" erfolgreich verteidigen, um sich dadurch zum zweiten Mal nacheinander für den NRW-Pokal, der 2014 in drei Runden ausgetragen wird, zu qualifizieren, was nur dem Sieger vorbehalten war.

 

Pokalfinale, Bretter 1-4

Bretter 1-4

 

Pokalfinale, Bretter 4-1

Bretter 4-1

 

Brett 2: Sulejman Maslak - Swen Pröttel (links)

Brett 2: Sulejman Maslak - Swen Pröttel (links)

 

Brett 3: Marko Sponheim - Alperen Günaydin (rechts)

Brett 3: Marko Sponheim - Alperen Günaydin (rechts)

 

Brett 4: David Jentzsch (links) - Wilfried Sirringhaus

Brett 4: David Jentzsch (links) - Wilfried Sirringhaus

Halbfinale (17. - 18.10.13)

SG Duisburg-Nord - PSV Duisburg 1-3 (17.10.13)

 Brett   RgNr   SG Meiderich/Ruhrort II    1777   —   RgNr   OSC I  2031    1-3  
 1   6   Meinert, Thomas  1887   —   2   Heinert, Eugen  2163   0-1 
 2   7   Trapp, Jörg  1810  —   3   Heinert, Alex  2053   0-1 
 3   8   Sauer, Andreas  1805   —   7   Jentzsch, Daniel   2048   1-0 
 4   11   Junker, Bernd  1607   —   1.3   Feldhaus, Sebastian    1861   0-1 

 

Finaleinzug ohne Glanz - im Finale wartet "Goliath" PSV Duisburg

Der "OSC-Vierer" spielte am Freitag, dem 18. Oktober, bei der SG Meiderich/Ruhrort II, die in der 1. Runde die 2. OSC-Vertretung aus dem Wettbewerb geworfen hatte, um den Einzug ins Finale und die Chance auf Titelverteidigung des Bezirks-Viererpokals. Nach einem spannenden Kampf, dessen Verlauf die "pokaleigenen Gesetze" widerspiegelt, setzte sich die hoch favorisierte OSC-Mannschaft am Ende nach knapp fünf Stunden Spielzeit standesgemäß durch, um zum zweiten Mal nacheinander ins Pokalfinale einzuziehen, in dem man mit PSV Duisburg auf den nominell stärksten Gegner trifft. Für den OSC wäre es im positiven Fall die erste Titelverteidigung des Viererpokals.

 

Brett 4: Sebastian Feldhaus (rechts) - Bernd Junker

Brett 4: Sebastian Feldhaus (rechts) - Bernd Junker (links)

 

Brett 3: Andreas Sauer - Daniel Jentzsch (rechts)

Brett 3: Andreas Sauer (links) - Daniel Jentzsch (rechts)

 

Brett 2: Jörg Trapp - Alex Heinert (links)

Brett 2: Jörg Trapp (rechts) - Alex Heinert (links)

1. Runde (Viertelfinale, 20.09.13)

ESK Weiße-Dame Wedau-Bissingheim - SG Duisburg-Nord 1½-2½

SF Brett vor'm Kopp Duisburg - PSV Duisburg 0-4

 Brett   Rg   SG Meiderich/Ruhrort I    2015   —   Rg   OSC I  1989   1½-2½ 
 1   1   Schmidt, Alexander   2096   —   2   Heinert, Eugen  2163  0-1 kl.
 2   2   Visser, Dirk  2044   —   3   Heinert, Alex  2053  ½-½
 3   3   Leers-Fischer, Hans  1963   —   8   Günaydin, Alperen    1878  0-1 kl.
 4   4   Zielinski, Werner  1955   —   1.3   Feldhaus, Sebastian    1861  1-0

 

 Brett   Rg   SG Meiderich/Ruhrort II    1772   — 
 Rg   OSC II  1778   2½-1½ 
 1   6   Meinert, Thomas  1887   —   9   Vijayakumar, Prusoth    1843  1-0
 2   8   Sauer, Andreas  1805   —   10   Fehmers, Werner  1816  0-1 kl.
 3   9   Grigat, Klaus  1787   —   12   Halfmann, Peter  1738  1-0
 4   11   Junker, Bernd  1607   —   13   Reisloh, Carsten  1715  ½-½


 

Fortsetzung der Vergleiche zwischen SG Meiderich/Ruhrort und OSC im Halbfinale

In der 1. Runde des Viererpokals gab es in Duisburg-Ruhrort zwei Vergleichskämpfe der gastgebenden SG Meiderich/Ruhrort und dem OSC. Spätestens beim Blick auf die Aufstellungen schien alles angerichtet zu sein für einen langen und spannenden Abend. Am Ende sollte es jedoch anders kommen.

Nachdem die Erste gegen SG Meiderich/Ruhrort I bereits nach einer Stunde aufgrund der beiden kampflosen Punkte und der unerreichbaren Berliner Wertung für die nächste Runde qualifiziert war, unterlag die Zweite ihrem ebenfalls in Unterzahl angetretenen Gegner SG Meiderich/Ruhrort II. Leider waren nur fünf Meiderich/Ruhrorter erschienen - ein seltsamer Viererpokalabend.

Passenderweise wird es im Halbfinale einen weiteren Vergleich zwischen diesen beiden Vereinen geben: Am 18. Oktober 2013 gastiert OSC I bei der SG Meiderich/Ruhrort II, um den Traum der Titelverteidigung weiterhin aufrecht zu erhalten.