Aktueller Spielbericht der 2. Mannschaft: „OSC II erneut ungeschlagen“

8. Runde: Bahn-SC Wuppertal III - OSC II (15.05.22)

Bahn-SC Wuppertal III (Ø 1688) - OSC II (Ø 1740) 4:4

17 Schmidt, Theo (DWZ 1960) - 09 Scharrenbroich, Andreas (1831) -:+*

20 Freiknecht, Axel (1784) - 11 Papadopoulos, Antonios** (1912) +:-*

22 Bagusat, Thomas (1687) - 12 Vijayakumar, Prusoth (1843) ½:½

3006 Krick, Werner (1702) - 13 Emeljanov, Anatolij (1748) ½:½

3009 Michalik, Klaus (1691) - 16 Reisloh, Carsten (1679) ½:½

?? Güthler, Alfred (1715) - 21 Halfmann, Peter (1622) 1:0

?? Müller, Joachim (1619) - 22 Seifert, Hendrik (1459) 0:1

?? Decker, Elmar (1349) - 3005 Kock, Sebastian (1828) ½:½

* kampflos

** entschuldigt

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OSC II erneut ungeschlagen

In der Verbandsklasse blieb unsere 2. Mannschaft bereits zum vierten Mal in Folge ungeschlagen und das, obwohl die Vorzeichen kaum schlechter hätten sein können. Mit einem hart erkämpften 4:4 beim Bahn-SC Wuppertal III konnten wir den Vier-Punkte-Vorsprung auf die Gastgeber verteidigen, was uns dem Klassenerhalt wieder ein ganzes Stück näher gebracht hat. Ganz sicher können wir uns allerdings noch immer nicht sein, denn es ist schwer einzuschätzen, in welchem Umfang sich die Zahl der Absteiger erhöht.

Im Vorfeld des Kampfes wurden wir von einer Absagenflut biblischen Ausmaßes heimgesucht. So standen nur vier Spieler aus dem Stammkader zur Verfügung. Dazu konnten drei Akteure aus der 3. Mannschaft als Ersatz gewonnen werden, einen vierten konnte unser Mannschaftsführer Andreas trotz intensiver Bemühungen bis einen Tag vor dem Kampf nicht mehr auftreiben. So musste Brett 2 von unserer Seite unbesetzt bleiben. Die Wuppertaler befanden sich exakt in der gleichen misslichen Lage und setzten vier Spieler aus dem Stammkader und drei Ersatzspieler aus tieferen Mannschaften ein und ließen ein Brett frei. So stand es vor Beginn des eigentlichen Kampfes bereits 1:1. Andreas (Brett 1) gewann kampflos und konnte sich so ganz auf seine Aufgabe als Mannschaftsführer konzentrieren.

Unser Rückkehrer Sebastian (Brett 8) einigte sich in seinem zweiten Einsatz nach seiner längeren Spielpause mit seinem Kontrahenten auf eine Punkteteilung. Ebenso erging es Anatolij (Brett 4), der mit den schwarzen Figuren einen halben Zähler einfahren konnte und in dieser Mannschaftssaison weiter ungeschlagen blieb. Dagegen wurde Peter (Brett 6) von seinem Gegenüber völlig in die Defensive gedrängt, ohne dass er Gegenspiel entwickeln konnte. So war seine Stellung auf Dauer nicht zu halten, so dass wir einem 2:3-Rückstand hinterherlaufen mussten. An den drei verbliebenen Brettern schien ein Remis jeweils im Bereich des Möglichen zu liegen, aber das hätte uns nicht gereicht. Carsten (Brett 5) hielt seine Partie die ganze Zeit im Gleichgewicht. In einem Endspiel mit Dame und Springer auf beiden Seiten bei fast identischer Bauernstruktur einigte man sich auf Remis. Prusoth (Brett 3) hätte bereits in der Eröffnung Vorteil erlangen können, ließ diese Chance jedoch ungenutzt. Im Endspiel reichte ihm selbst ein gedeckter Freibauer nicht zu mehr als einer Punkteteilung. Somit hing alles von Hendrik (Brett 7) ab. Unser jüngster Spieler ging gegen einen sehr erfahrenen Gegner aufs Ganze und wurde belohnt. Im Endspiel mit Springer gegen Läufer behielt er die Nerven, eroberte einen Bauern und drang mit seinem König entscheidend in die gegnerische Stellung ein. Somit konnten wir die drohende Niederlage gerade noch abwenden und gehen mit Rückenwind in das kommende Heimspiel gegen unseren Tabellennachbarn aus Neuss. (Carsten Reisloh, 17.05.22)

Zum Spielbericht des Bahn-SC Wuppertal III (17.05.22)

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