Aktueller Spielbericht der 2. Mannschaft: „OSC II mit drittem Sieg in Folge“

6. Runde: Rheydter SV II (Mönchengladbach) - OSC II (06.03.22)
 Brett  RgNr  Farbe  DWZ  Rheydter SV II (Ø 1629)  —  RgNr  Farbe  DWZ  OSC II (1770)  3 : 5 
1 9 s 1843  Hamacher, Christian - 9 w 1831  Scharrenbroich, Andreas  1 : 0
2 10 w 1664  Bießner, Eberhard - 11 s  1925   Papadopoulos, Antonios ½ : ½
3 11 s 1678  Arne, Andreas - 12 w 1843  Vijayakumar, Prusoth 1 : 0
4 12 w 1746  Schneider, Karl-Heinz  - 13 s 1748  Emeljanov, Anatolij 0 : 1
5 13 s 1724  Winkels, Toni - 14 w 1792  Ehrentraut, Andreas 0 : 1
6 15 w 1067  Pramel, Steffen - 15 s 1730  Fehmers, Werner 0 : 1
7 16 s 1280  Noever, Anja - 16 w 1679  Reisloh, Carsten 0 : 1
8 25 w  2030   Hamacher, Claus - 2001 s 1613  Hartjes, Jenny ½ : ½

Alle (Einzel-)Ergebnisse 6. Runde

Achtung: Dieses Gastspiel musste unter „3G“-Bedingungen und mit „Maskenpflicht“ (außer am Brett) - Siehe aktuelles Hygienekonzept! - stattfinden!

Rheydter SV IIKader und EinzelergebnisseVereinsinternetauftritt

 

OSC II mit drittem Sieg in Folge

In der Verbandsklasse geht die Siegesserie unserer 2. Mannschaft weiter. Mit 5-3 beim weiterhin punktlosen Tabellenletzten Rheydter SV II, dem bereits dritten Sieg in Folge, stellten wir endgültig die Weichen auf Klassenerhalt. Dies hätte nach dem ernüchternden Saisonauftakt kaum jemand für möglich gehalten. Zum ersten Mal seit mehreren Jahren waren wir in der Favoritenrolle, als wir in den Mönchengladbacher Stadtteil reisten, wo ebenso wie bei uns eine Schulmensa als Spiellokal dient.

Andreas E. (Brett 5) spielte eine wilde Partie, in der auf beiden Seiten mehr als eine Figur angegriffen war. Letztendlich behielt er den Überblick und ging mit klarem Materialvorteil aus dieser Situation hervor. Dies reichte zur frühen Führung. Wenig später konnte Anatolij (Brett 4) seine materielle Überlegenheit ebenfalls in einen vollen Punkt ummünzen. Wer meinte, nach dem frühen 2-0 liefe es wie von selbst, wurde eines Besseren belehrt, denn in den übrigen Partien zeichnete sich noch längst keine Entscheidung ab. Prusoth (Brett 3) hatte einen vielversprechenden Angriff. Dieser erwies sich jedoch als zu optimistisch, denn die Schwäche auf der Grundreihe zwang ihn, eine Leichtfigur abzugeben. So war die Stellung auf Dauer nicht zu halten. Antonios (Brett 2), der erstmals in dieser Saison zum Einsatz kam, gewann die Qualität. Dies sollte jedoch aufgrund der gegnerischen Bauernmehrheit nicht zum Sieg reichen. Immerhin konnte er den letzten gegnerischen Bauern unschädlich machen und uns wenigstens einen halben Zähler sichern. Werner (Brett 6) konnte bei relativ vollem Brett einen Turm erobern. Dennoch musste er sich noch lange erbitterten Widerstandes seines Gegenübers erwehren. Schließlich erwies sich der materielle Vorteil als entscheidend. Carsten (Brett 7) hatte mehrfach Glück, nicht in Nachteil zu geraten. Am Ende eroberte er die Qualität und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab. Somit lagen wir mit 4,5-1,5 bereits uneinholbar vorn. Jenny (Brett 8) hatte bereits zum zweiten Mal in dieser Saison die Ehre, den mit Abstand stärksten Gegner herauszufordern. Nachdem sie zunächst in eine passive Stellung gedrängt worden war, konnte sie sich aus der Umklammerung befreien und erreichte ein völlig ausgeglichenes Turmendspiel. Angesichts der bereits gefallenen Entscheidung im Mannschaftskampf sah ihr Gegner davon ab, die Brechstange auszupacken, so dass der Brettpunkt friedlich geteilt wurde. Als Letzter spielte noch Andreas S. (Brett 1). In einem Leichtfigurenendspiel mit nur wenigen Bauern durfte er lange Zeit zumindest auf ein Remis hoffen, aber am Ende konnte er mit dem Springer den entfernten Freibauern seines Kontrahenten nicht aufhalten.

Mit diesem Erfolgserlebnis können wir der mehr als zweimonatigen Spielpause gelassen entgegensehen, denn in der nächsten Runde sind wir nach dem Rückzug von Bayer Uerdingen spielfrei. (Carsten Reisloh, 07.03.22)

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