Neuer Pressebericht: „OSC II gelingt Überraschung“

In der Schach-Verbandsklasse gelang der Zweitvertretung des OSC Rheinhausen am Sonntag eine faustdicke Überraschung: Gegen das stark favorisierte Team von Concordia Viersen errang der OSC zuhause in einem bis zum Ende spannenden Wettkampf einen knappen 4,5;3,5-Erfolg und damit den zweiten Sieg im dritten Spiel. Andreas Scharrenbroich, Prusoth Vijayakumar, Andreas Ehrentraut, Jenny Hartjes und Kai-Uwe Lotz remisierten ihre Partien, während Werner Fehmers sowie der nach achtjähriger Spielpause zurückkehrende Marcel Poschmann volle Punkte beisteuern konnten. Lediglich Carsten Reisloh musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Der OSC, der mit diesem Erfolg zwei wichtige Zähler gegen den Abstieg sammeln konnte und sich nun auf den zwischenzeitlich dritten Rang der Tabelle verbesserte, tritt nach einer kurzen Winterpause am 16. Januar gegen den einen Rang besser dastehenden Mönchengladbacher SV an. (Andreas Scharrenbroich, 20.12.21)

 

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3. Runde: OSC II - SV BW Concordia-Viersen (19.12.21)
 Brett   RgNr   Farbe   DWZ   OSC II (Ø 1765)  —   RgNr   Farbe   DWZ   Concordia Viersen (Ø 1806)    4½ : 3½ 
1 9 s 1831  Scharrenbroich, Andreas   - 1 w 1962  Thelen, Armin ½ : ½
2 12 w 1843  Vijayakumar, Prusoth - 2 s 1879  Glinzk, Michael ½ : ½
3 14 s 1792  Ehrentraut, Andreas - 5 w  1800   Strater, Heinz ½ : ½
4 15 w 1730  Fehmers, Werner - 6 s 1914  Gerndorf, Michael 1 : 0
5 16 s 1679  Reisloh, Carsten - 7 w 1750  Klaus, Egon 0 : 1
6 2001 w 1613  Hartjes, Jenny - 8 s 1746  Heinrichs, Frank ½ : ½
7  2002  s 1836  Lotz, Kai-Uwe - 1001 w 1772  Hartges, Michael ½ : ½
8  3004  w  1792   Poschmann, Marcel* -  1002  s 1624  Gilgenbach, Klaus-Dieter   1 : 0

* Ersatzspieler aus OSC III

Alle (Einzel-)Ergebnisse 3. Runde

Dieses Heimspiel musste unter „2G“-Bedingungen und mit „Maskenpflicht“Siehe Hygienekonzept! - stattfinden!

SV BW Concordia ViersenKader und EinzelergebnisseVereinsinternetauftritt

 

OSC II schafft die Sensation

Bei der diesjährigen Heimpremiere gelang unserer 2. Mannschaft gegen Concordia Viersen ein sensationeller 4,5:3,5-Sieg. Der Erfolg gegen die Gäste aus dem Grenzland, die zum erweiterten Favoritenkreis unserer Staffel zählten, warfür uns bereits derzweite doppelte Punktgewinn in Serie, so dass der Klassenerhaltin greifbare Nähe gerückt ist. Ob man von regulären Bedingungen sprechen kann, sei dahingestellt, denn die erstmals in einem Kampf der 2. Mannschaft geltende Maskenpflicht am Brett wird sicherlich einige Aktive stärker beeinträchtigt haben als andere.

Jenny (Brett 6) spielte eine durchweg ausgeglichene Partie und einigte sich folgerichtig mit ihrem Gegenüber auf eine Punkteteilung. Nicht anders erging es Prusoth (Brett 2), der zwar gern weitergespielt hätte, es aber angesichts der Entwicklung in den anderen Partien vorzog, das Remisangebot seines Gegners anzunehmen. Carsten (Brett 5) wickelte in ein Turmendspiel ab. Die Schwächen in der Bauernstruktur kosteten ihn einen Bauern, so dass die Partieauf Dauer nicht zu halten war. Fast zeitgleich konnte Werner (Brett 4) seine Partie gewinnen, nachdem er durch einen Eröffnungsfehler seines Kontrahenten schon früh eine Leichtfigur erobert hatte. Andreas E. (Brett 3) erreichte ein Endspiel mit Läufer gegen Springer, in dem für keine Partei Fortschritte möglich waren. Ein Remis war die logische Folge. Beim Zwischenstand von 2,5:2,5 ließ die Entscheidung an den drei verbliebenen Brettern noch längere Zeit auf sich warten. Andreas S. (Brett 1) hatte mit Läufer und Springer gegen den Turm bei zwei Minusbauern einige brenzlige Situationen zu überstehen. Mit einer sehenswerten Schlusspointe sperrte er den gegnerischen König auf dem Einzugsfeld des letzten verbliebenen Bauern ein, so dass die Partie mit einem Patt endete. Kai-Uwe (Brett 7) lag zunächst mit Turm gegen zwei Leichtfiguren im Hintertreffen, aber durch einen starken Angriff konnte er eine der Leichtfiguren gewinnen. In Zeitnot zog er alle Register, aber am Ende konnte er seinen König nicht vor den Schachgeboten der gegnerischen Dame in Sicherheit bringen. Somit wurde auch dieser Brettpunkt geteilt, und so hing alles von Marcel (Brett 8) ab. Dieser erreichte bei seinem ersten Mannschaftseinsatz seit mehreren Jahren ein Leichtfigurenendspiel mit jeweils drei Bauern, das lange Zeit ausgeglichen zu sein schien. Am Ende zwang er seinen Gegner mit einem Bauerndurchbruch, seinen Springer für zwei Bauern zu geben. Mit dem Läufer konnte Marcel die gegnerischen Bauern aufhalten, während sein letzter verbliebener eigener Bauer ihm und damit auch der Mannschaft den Sieg sicherte.

Mit nunmehr vier Punkten auf dem Konto können wir in der nächsten Runde die Herkulesaufgabe gegen den Aufstiegskandidaten Mönchengladbacher SV ohne großen Druck in Angriff nehmen. (Carsten Reisloh, 20.12.21)

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